Trauerbegleitung im Kreis Offenbach und Rhein-Main
Meine Praxis liegt in Mainhausen, wenige Minuten von Seligenstadt entfernt. Menschen aus Hainburg, Rodgau, Babenhausen, Dieburg und dem gesamten Kreis Offenbach finden hier kurzfristig einen Termin. Gerade nach einem Verlust hilft es wenig, auf einen Platz in einigen Monaten vertröstet zu werden, statt sich in dieser schwierigen Zeit unterstützen zu lassen.
Trauer ist keine Krankheit
Trauer ist die gesunde Antwort auf einen Verlust. Sie verläuft nicht in geordneten Phasen und hält sich an keinen Kalender. Manche Menschen funktionieren wochenlang und brechen dann bei einer Kleinigkeit zusammen. Andere sind sofort überflutet. Beides ist normal.
Zu mir kommen Menschen nach dem Tod eines Partners, eines Elternteils, eines Kindes oder eines nahen Freundes. Ebenso nach Verlusten, die im Umfeld oft kleingeredet werden: nach einer Fehlgeburt, nach einer Trennung, nach dem Tod eines Tieres, nach dem Verlust von Gesundheit oder Arbeitsfähigkeit. Auch dafür ist hier Platz.
Wenn Sie das Gefühl haben, allein damit zu sein
Nach den ersten Wochen wird es oft stiller um Trauernde. Das Umfeld meint es gut und erwartet, dass es langsam wieder geht. Genau dann fehlt vielen ein Ort, an dem sie nichts erklären und niemanden schonen müssen. Das ist der Ort, den ich anbiete.
Wie eine Trauerbegleitung bei mir abläuft
Wir beginnen mit einem kostenlosen Erstgespräch von 15 Minuten am Telefon oder online. Sie müssen darin nichts erzählen, was Sie nicht erzählen wollen.
In den Sitzungen bestimmen Sie das Tempo. Manchmal geht es nur darum, laut zu sagen, was war. Manchmal um konkrete Fragen: Wie halte ich den ersten Geburtstag ohne ihn aus? Was mache ich mit den Sachen? Wie kann ich Frieden mit dem schließen, was geschah?
Ich arbeite im Gespräch, mit körperorientierten Übungen zur Beruhigung und – wenn der Verlust plötzlich oder belastend war – mit EMDR, das sich bei Trauerarbeit und Verlustbewältigung sehr bewährt hat.
Ich nehme Ihnen die Trauer nicht ab, und ich beschleunige sie nicht. Ich gehe ein Stück mit Ihnen, öffne vielleicht an der einen oder anderen Stelle einen neuen Winkel der Betrachtung.
Wenn mehr nötig ist als Begleitung
Trauer kann sich festfahren. Wenn Sie über Monate nicht mehr schlafen, nichts mehr schmeckt, Sie den Alltag nicht mehr bewältigen oder Gedanken haben, nicht mehr leben zu wollen, gehört das ärztlich abgeklärt. Ich sage Ihnen das offen und unterstütze Sie dabei, den nächsten Schritt zu gehen.
In einer akuten Krise erreichen Sie rund um die Uhr:
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
- In Notfällen: Notruf 112
- Telefonseelsorge, rund um die Uhr und kostenfrei: 0800 111 0 111
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ab wann ist Trauerbegleitung sinnvoll?
Zum Beispiel: sobald Sie das Bedürfnis haben, darüber zu sprechen. Den Alltag nicht mehr bewältigen können. Die Traurigkeit Sie plötzlich überkommt und Sie nicht wissen, wie Sie damit umgehen sollen. Es gibt keine Wartefrist und keinen Zeitpunkt, ab dem es „zu spät“ wäre – manche kommen nach zwei Wochen, andere nach zwei Jahren.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Nein. Ich arbeite als Selbstzahlerpraxis, meine Begleitung rechnen Sie selbst ab. Die Konditionen finden Sie auf meiner Seite für Selbstzahler.
Wie viele Termine brauche ich?
Das entscheiden Sie. Manche Menschen kommen ein einziges Mal, andere über einen längeren Zeitraum. Ich lege Ihnen keine Zahl an Sitzungen nahe.
Ist es normal, dass ich nach Monaten noch weine?
Ja. Trauer hört nicht auf, sie verändert ihre Form. Nicht die Dauer ist das Kriterium, sondern ob Sie Ihren Alltag wieder leben können.
Kann ich kommen, wenn der Verlust lange her ist?
Ja. Alte, nie betrauerte Verluste melden sich oft Jahre später – häufig ausgelöst durch einen neuen Abschied.
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Sie müssen Ihre Trauer nicht allein tragen und nichts davon rechtfertigen. Ein erstes Gespräch kostet Sie nichts außer 15 Minuten Ihrer Zeit.
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